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Verankerung in der Mitte

Mitte steht für gebündeltes Zusammenspiel – verschiedenster Muskelgruppen, sowie: von Körper und Geist!

Überträgt man das Bild eines Baumes auf den Menschen, so wären die Beine die Wurzeln, der (untere) Rumpf der Stamm, Oberkörper, Arme und Kopf die Krone. Diese wiegt sich geschmeidig im Wind, Wurzeln und Stamm „halten“ dabei „Stand“, schenken kraftvoll lebendigen Halt.

Betrachtet man „gängige“ Haltungsmuster bei Menschen, sind diese diesem Bild oftmals genau entgegen gesetzt: sehr viel Spannung und Festigkeit in Nacken und Oberkörper, der Atem eingeschränkt und flach, im Rumpf wenig Stabilität und auch wenig „Lebendigkeit“, in den Beinen Unsicherheit oder auch Steifheit.

Sich in der eigenen Mitte zu verankern bedeutet, sich auf einen tiefgreifenden Prozess einzulassen: denn es sind Ängste, die uns „nach oben hin verspannen“. Auch hinter dem omnipräsenten „Stress“ steht nichts anderes als Angst. Es braucht den Aufbau geistiger Ruhe und Ge-lassen-heit, um „inneren Boden unter den Füßen zu finden“. Gleichzeitig schenkt wiederum die körperliche Auseinandersetzung hin zu mehr „Baum-Kraft“ in unserer Haltung  geistige Entspannung und Beruhigung.

CENTER FLOW führt einen effektiven, geradlinigen, Körper und Geist unmittelbar verknüpfenden Weg hin zum Aufbau dieses inneren Fundaments.

Die Übungen sind in ihrem Gehalt so spezifisch und zielführend, dass positive Veränderungen in der eigenen „lebendig vitalen Stabilität“ unmittelbar erlebbar und als Alternative greifbar werden. Muskulärer Aufbau und Verbesserung des intermuskulären Zusammenspiels sind dabei eine wesentliche Begleiterscheinung, doch nicht alleiniges Ziel. Denn der Schlüssel zu echtem positiven Wandel liegt in der Art und Weise des Übens selbst – die inhärente Gründlichkeit bzw. Genauigkeit des Übens begleitet hin zu einer intensiven Bündelung im Geist – und nur so kann ein echter Lernprozess stattfinden.